What We Built – Upcycling, my love

„Das kann man noch gebrauchen!“ war das Upcycling meiner Kindheit. Aus Altem Neues machen; was heute auf Pinterest hoch und runter präsentiert wird, kenne ich Pädagogenkind zur Genüge aus meinem Zuhause.
Nicht nur um Geld zu sparen, sondern auch aus einem Umweltschutzgedanken heraus waren meine Stiftständer auf dem Schreibtisch aus beklebten Klorollen, die Klamotten der Cousine wurden aufgetragen, Weihnachtsgeschenke aus den wildesten Materialien selbstgebastelt und aus Stoffresten Kuscheltiere und Puppenkleider genäht.

Als Kind war ich oft genervt: Ich wollte auch gern den neusten Markenpulli und die bunt schillernden Spielzeuge aus dem Spielzeugladen haben.
Heute bewundere ich meine Eltern für ihre Kreativität und den – wieder hippen – Lebensstil. Und ich ertappe mich vor allem dabei, selbst so zu werden.

 

What We Built Sofatisch im Hagestolz
What We Built Tisch im Hagestolz Mannheim

 

Umso großartiger, dass mein Mann dieselben Gedanken hat und auf seine Art Upcycling in unser Leben gebracht hat. Aus dem eigenen Bedarf heraus ist nach und nach What We Built entstanden. Denn irgendwann sind wir aus unseren IKEA-Möbeln rausgewachsen und wollten gern individuelle Möbel. Schlicht, hochwertig und einzigartig sollten sie sein.
Etwa zur selben Zeit stießen wir auf einen schier unendlichen Bestand an alten Gerüstbaudielen. Für den professionellen Einsatz im Gerüstbau war das Holz definitiv unbrauchbar – in Teilen aber durchaus noch zum Möbelbau nutzbar.

So begann das Konzepten, Tüfteln und Perfektionieren an dessen Ende die Gründung von What We Built stand.

 

Ich liebe das Projekt und die Arbeit dafür  (am Ende ist das viel, viel Arbeit). Denn zum einen zeigt sich dabei immer wieder, welches Glück wir haben, als Paar so harmonisch zusammenarbeiten zu können und zum anderen liegt mir jedes einzelne Produkt sehr am Herzen und ich verwende meine Zeit sehr gern aufs Kommunizieren rund um die Möbelstücke.
Aus Altem etwas Neues herstellen, die Geschichte eines Stücks Holz weiterzutragen und letztendlich auch Menschen glücklich zu machen mit ihrem Unikat – das ist echter Luxus und eins meiner Herzensprojekte.

 

 

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