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Werbung: 3 Bücher zu Depression und psychiatrischen Krisen

Wenn du selbst schon mit Depressionen zu tun hattest oder jemanden kennst, der darunter leidet, dann weißt du sicher, dass es oft schwer ist, die damit zusammenhängenden Gefühle in Worte zu fassen.

Ich habe viele Bücher gelesen, die die einen guten Einstieg in Thema bieten und die ich dir ans Herz legen kann. Alle drei sind keine Fachbücher sondern mehr oder weniger fiktionale Erfahrungeberichte. Sie können Betroffenen helfen, sich verstanden zu fühlen und Außenstehenden helfen, depressive Menschen besser zu verstehen. Wenn du weitere gute Bücher kennst, dann kommentier gern diesen Beitrag, ich freu mich immer über gute Tipps!

Werbung ist dieser Beitrag übrigens deshalb, weil die meisten der enthaltenen Links Amazon Partnerlinks sind. Die sind dann mit einem * gekennzeichnet. Mehr dazu am Ende des Beitrags.
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Freundschaft, Dankbarkeit und Ringelsöckchen

Wenn alle Tage gleich ätzend sind und kein Ende absehbar ist, braucht es einen Strohhalm, an dem wir uns festhalten können. Einen kleinen Funken Hoffnung, der nach vorn schauen lässt.

Judiths Tage waren so. Immer wieder Krankenhaus, neue Arzttermine, noch ein Zyklus Chemo. Warten, hoffen, bangen und irgendwann vergessen. Vergessen, was gestern war, welcher Tag heute ist und was eigentlich noch am Leben hält. Irgendwann konnte sie mir am Telefon nicht mehr so genau sagen, was sie in den letzten Tagen so gemacht hatte. Alles war so gleich. So einerlei.

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Vollkommen

Alles, was ich hören kann, ist mein eigener Atem. So sehr ich mich auch anstrenge. Kein Vogel, kein noch so weit entfernter Verkehrslärm, keine Uhr, die tickt, keine Zeichen auf Zivilisation, kein Grundrauschen, das sonst immer irgendwo zu hören ist.

Erst ist es gruselig und ich merke, wie mein Atem hektischer wird. Mein Herz schlägt schneller und ich meine, auch mein Herz schlagen zu hören. Ich suche verzweifelt mit aller Anstrengung nach Geräuschen.
Nichts.
Ich konzentriere mich auf mein Atmen. Auf den Untergrund, auf dem ich liege. Auf die Wärme, die der Boden abstrahlt. Auf den Luftzug, der meine Zehen umspielt. Auf die Kraft der Sonne, die langsam am Horizont verschwindet. Auf die letzten Sonnenstrahlen, die auf mir entlanglaufen und mich wohlig wärmen.

Und dann passiert es: ich werde ganz ruhig. Die Zeit scheint stillzustehn und in mir ist nichts als Frieden. Der Sturm steht still, der Atem geht langsam und gleichmäßig.

Ich liege mitten in der Wüste Jordaniens, im Sand, der den ganzen Tag von der Sonne aufgewärmt wurde und bin einfach nur da.

Bin nicht im Morgen, nicht im Gestern, sondern einfach nur hier, in mir, im Moment, dankbar und vollkommen.

#12von12 im August

Mein zweites Mal #12von12, mein erstes findest du hier.
Ein schönes Projekt, das mir hilft, genauer auf die kleinen Momente meines Alltags zu schauen. Und es ist natürlich toll, in den Alltag anderer reinzuspitzeln. Das kannst du hier bei „Draußen nur Kännchen“

Dort gibts auch eine Erklärung zu #12von12 und wie du mitmachen kannst.

 

Das sind meine 12 Momente vom 12.8.2016:

 

 

 

 

 

 

7 von 12 Mittagessen. #12von12 #salat #frisch #Küche #Mittagspause #Lunch #whatveganseat #12von12August

Ein von Sarah (@mehrgutezeit) gepostetes Foto am

 

 

 

 

Morgenroutine und wie ich sie für mich einsetze

Was ist eine Morgenroutine?

Wie der Name schon sagt, ist es ein sich täglich wiederholender Ablauf deines Morgens mit der Besonderheit, dass du dir dieses Ablaufes bewusst bist und ihn deshalb so gestaltest, dass er dir gut tut und dich positiv auf den Tag einstimmt.

Quelle: Fuck Lucky Go Happy

Morgenroutine wird gern als Mittel zur Selbstoptimierung der Leistungsgesellschaft abgestempelt. Noch besser, schneller und weiter zu kommen. Am besten schon morgens vor 7 Uhr die Hälfte der Arbeit erledigt zu haben, bevor man überhaupt ins Büro fährt, das scheint das erklärte Ziel der Morgenroutinler.

Spitze für Menschen, die zu Depressionen und Selbstüberforderung tendieren [Irony off] und für mich lang ein rotes Tuch, weil ich eben diesen Optimierungs- und Perfektionierungswahn der Superleister für gefährlich halte.

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Diese Podcasts sind meine Inspiration

Podcasts sind für mich DIE (Wieder)entdeckung des letzten Jahres. Ob zur Ablenkung, um Neues zu lernen, zur Meditation oder für neue Anregungen und Inspiration in Sachen Geist und Seele; die Welt der Podcasts ist schier unerschöpflich und dazu noch kostenlos! Und noch dazu ist es die einzige Möglichkeit, lange Autofahrten sinnvoll zu nutzen. Meine neuste Entdeckung: mit Podcasts auf den Ohren macht sogar Hausarbeit Spaß!

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