Granola selber machen – glutenfrei und vegan

Für gutes Granola hab ich schon richtig Geld ausgegeben. Dabei ist Granola eigentlich nur im Ofen geröstetes Müsli vom Blech, nach dem ich allerdings süchtig bin.

Bei meinem hohen Verbrauch lohnt sich das Selbermachen also allemal. Toller Nebeneffekt: ich weiß ganz genau, was in meinem Granola enthalten ist und kann komplett auf Zutaten verzichten, die ich nicht drinhaben will. Mein liebestes Granola, das ich seit einigen Wochen immer sonntags selber mache, ist glutenfrei, also ohne Haferflocken oder anderes Getreide und stammt ursprünglich von All Day I dream about Food und von mir ein wenig angepasst. Vor allem hab ich die tierischen Bestandteile ersetzt um das Granola vegan zu machen und ich hab ein wenig Süße rausgenommen.

Rausgekommen ist mein liebstes veganes, glutenfreies, selbstgemachtes Granola, das nicht zu süß aber sehr lecker und knusprig ist.

 

Zutaten:

Granola Inhalte_Mehrgutezeit
Zutaten für selbstgemachtes Granola

 

1 1/2 Cups 200g Mandeln
1 1/2 Cups 200g Pecanüsse
1 Cup 100g Mandelmehl
1/4 Cup 40g Sonnenblumenkerne
1/4 Cup 30g geschrotete Leinsamen
1/3 Cup 30g Proteinpulver
1/3 Cup 75g Erdnussbutter
1/4 Cup 50g Kokosöl
1/4 Cup 50g Xucker
1/4 Cup 60 ml Wasser
20 Tropfen Stevia
2 TL Zimt

Die Umrechnung von Cups auf Gramm ist gerundet aber die Verhältnisse sind zueinander stimmig.

 

Zubereitung:

  1. Am besten schonmal den Ofen auf 150° C Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
  2. Pecanüsse und Mandeln müssen grob zerkleinert werden. Geht im Food Processor, ist mir an einigen Stellen aber zu klein geworden. Ich pack die Nüsse deshalb in einen Beutel und haue kräftig mit dem Nudelholz drauf.
  3. Zerkleinerte Nüsse in eine große Schüssel füllen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Zimt und Proteinpulver dazu und zur Seite stellen.
  4. In einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze Erdnussbutter, Kokosöl und Xucker vermischen und schmelzen. Von der Herdplatte nehmen und dann Stevia reintröpfeln.
  5. Erdnussbuttermischung über die Nüsse geben und gut vermischen. Wasser zugeben und weiter vermischen. Das klumpt ordentlich und sieht unansehnlich aus.
  6. Mischung gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen.
  7. Etwa 20 Minuten backen. Alle 5 Minuten mal reinschauen und umrühren/umschichten.
  8. Fertig ist das Granola, wenn es leicht gebräunt und knusprig wird. Sollte es auch nach 15 Minuten noch sehr klebrig sein, kann ein in die Ofentür geklemmter Holzlöffel helfen, überschüssige Flüssigkeit los zu werden.
  9. Ofen aus, Tür auf und gut (!) abkühlen lassen.
  10. Abfüllen und luftdicht verschließen.

 

Ich muss übrigens immer mehr davon herstellen, weil ich zu viele Leute hab probieren lassen 🙂 Jetzt produziere ich schon für meine Mum mit und tüftle immer weiter mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Spätestens alle zwei Wochen stelle ich die doppelte Menge her und freu mich dann jeden Tag über gutes Frühstück oder leckere Desserts.

Natürlich gibt es viele Varianten und ihr könnt natürlich beliebig abwandeln, so wie das Moritz Honert macht. In dem Artikel erfahrt ihr auch noch einiges über die Herkunft von Granola.

Ich esse mein Granola übrigens am liebsten mit veganem Kokosjoghurt, Banane und Amaranth-Brei, der ein bisschen an Griesbrei erinnert. So sieht das dann aus:

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Und jetzt: Guten Appetit und wenn ihr tolle Varianten des Granolas habt, schreibt mir einfach einen Kommentar, ich freu mich auf viele tolle Ideen!

Liebe Grüße

Sarah

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