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Ich bin dankbar und das macht mein Leben besser

„Das ist doch naiv!“ meine ehemalige Kollegin ist entrüstet, ihr Gesicht wird rot und ihre Gesten groß. „Du kannst doch nicht ernsthaft nur die guten Seiten in deinem Leben betrachten und die negativen ausblenden. Das ist ja, als ob du dir nur die Rosinen aus dem Kuchen rauspickst.“ Ich lächle.
Denn ich mag gar keine Rosinen.

Aber ich verstehe natürlich, was sie meint.
Bei vielen, denen ich von der Idee erzähle, dankbarer zu sein, meinen Fokus auf das Positive in meinem Leben zu richten und dem Negativen nicht mehr so viel Beachtung zu schenken, verursache ich erstmal Irritation.
Das finde ich spannend, denn mit mir und der Dankbarkeit hat es gleich „Klick“ gemacht und ich fand die Idee so überzeugend, dass ich sie – anders als bei mir üblich – ohne zu zweifeln in mein Leben eingebaut hab. Wie ich das gemacht habe und wie sich mein Leben dadurch verbessert hat, lest ihr hier:

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Freundschaft, Dankbarkeit und Ringelsöckchen

Wenn alle Tage gleich ätzend sind und kein Ende absehbar ist, braucht es einen Strohhalm, an dem wir uns festhalten können. Einen kleinen Funken Hoffnung, der nach vorn schauen lässt.

Judiths Tage waren so. Immer wieder Krankenhaus, neue Arzttermine, noch ein Zyklus Chemo. Warten, hoffen, bangen und irgendwann vergessen. Vergessen, was gestern war, welcher Tag heute ist und was eigentlich noch am Leben hält. Irgendwann konnte sie mir am Telefon nicht mehr so genau sagen, was sie in den letzten Tagen so gemacht hatte. Alles war so gleich. So einerlei.

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Vollkommen

Alles, was ich hören kann, ist mein eigener Atem. So sehr ich mich auch anstrenge. Kein Vogel, kein noch so weit entfernter Verkehrslärm, keine Uhr, die tickt, keine Zeichen auf Zivilisation, kein Grundrauschen, das sonst immer irgendwo zu hören ist.

Erst ist es gruselig und ich merke, wie mein Atem hektischer wird. Mein Herz schlägt schneller und ich meine, auch mein Herz schlagen zu hören. Ich suche verzweifelt mit aller Anstrengung nach Geräuschen.
Nichts.
Ich konzentriere mich auf mein Atmen. Auf den Untergrund, auf dem ich liege. Auf die Wärme, die der Boden abstrahlt. Auf den Luftzug, der meine Zehen umspielt. Auf die Kraft der Sonne, die langsam am Horizont verschwindet. Auf die letzten Sonnenstrahlen, die auf mir entlanglaufen und mich wohlig wärmen.

Und dann passiert es: ich werde ganz ruhig. Die Zeit scheint stillzustehn und in mir ist nichts als Frieden. Der Sturm steht still, der Atem geht langsam und gleichmäßig.

Ich liege mitten in der Wüste Jordaniens, im Sand, der den ganzen Tag von der Sonne aufgewärmt wurde und bin einfach nur da.

Bin nicht im Morgen, nicht im Gestern, sondern einfach nur hier, in mir, im Moment, dankbar und vollkommen.

#12von12 im August

Mein zweites Mal #12von12, mein erstes findest du hier.
Ein schönes Projekt, das mir hilft, genauer auf die kleinen Momente meines Alltags zu schauen. Und es ist natürlich toll, in den Alltag anderer reinzuspitzeln. Das kannst du hier bei „Draußen nur Kännchen“

Dort gibts auch eine Erklärung zu #12von12 und wie du mitmachen kannst.

 

Das sind meine 12 Momente vom 12.8.2016:

 

 

 

 

 

 

7 von 12 Mittagessen. #12von12 #salat #frisch #Küche #Mittagspause #Lunch #whatveganseat #12von12August

Ein von Sarah (@mehrgutezeit) gepostetes Foto am

 

 

 

 

Großartigkeiten 9. August 2016

Täglich begegnen mir tolle Menschen und ich lese, höre oder sehe inspirierende, bewegende oder berührende Dinge. Jeden Abend schreibe ich diese alltäglichen Großartigkeiten in meinem Gratitude-Journal auf und einige davon will ich unbedingt mit euch teilen. 

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Morgenroutine und wie ich sie für mich einsetze

Was ist eine Morgenroutine?

Wie der Name schon sagt, ist es ein sich täglich wiederholender Ablauf deines Morgens mit der Besonderheit, dass du dir dieses Ablaufes bewusst bist und ihn deshalb so gestaltest, dass er dir gut tut und dich positiv auf den Tag einstimmt.

Quelle: Fuck Lucky Go Happy

Morgenroutine wird gern als Mittel zur Selbstoptimierung der Leistungsgesellschaft abgestempelt. Noch besser, schneller und weiter zu kommen. Am besten schon morgens vor 7 Uhr die Hälfte der Arbeit erledigt zu haben, bevor man überhaupt ins Büro fährt, das scheint das erklärte Ziel der Morgenroutinler.

Spitze für Menschen, die zu Depressionen und Selbstüberforderung tendieren [Irony off] und für mich lang ein rotes Tuch, weil ich eben diesen Optimierungs- und Perfektionierungswahn der Superleister für gefährlich halte.

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Diese Podcasts sind meine Inspiration

Podcasts sind für mich DIE (Wieder)entdeckung des letzten Jahres. Ob zur Ablenkung, um Neues zu lernen, zur Meditation oder für neue Anregungen und Inspiration in Sachen Geist und Seele; die Welt der Podcasts ist schier unerschöpflich und dazu noch kostenlos! Und noch dazu ist es die einzige Möglichkeit, lange Autofahrten sinnvoll zu nutzen. Meine neuste Entdeckung: mit Podcasts auf den Ohren macht sogar Hausarbeit Spaß!

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