3 Bücher zu Depression und psychiatrischen Krisen

Wenn du selbst schon mit Depressionen zu tun hattest oder jemanden kennst, der darunter leidet, dann weißt du sicher, dass es oft schwer ist, die damit zusammenhängenden Gefühle in Worte zu fassen.

Ich hab hier drei Bücher für dich, die einen guten Einstieg in Thema bieten. Alle drei sind keine Fachbücher sondern mehr oder weniger fiktionale Erfahrungeberichte. Sie können Betroffenen helfen, sich verstanden zu fühlen und Außenstehenden helfen, depressive Menschen besser zu verstehen. Wenn du weitere gute Bücher kennst, dann kommentier gern diesen Beitrag, ich freu mich immer über gute Tipps!

Sarah Kuttner „Mängelexemplar“

Für mich das Einsteigerbuch in Sachen Depression und Panik, das auch dem Umfeld helfen kann, Betroffene besser zu verstehen. Ohnehin empfehle ich, Frau Kuttner auf sämtlichen Social Media-Kanälen zu folgen, einfach weils sehr amüsant ist. Genauso ist auch das Buch: amüsant ohne allzu oberflächlich zu sein. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gern wissen wollen, wie sich Depressionen und Panik anfühlen (können). Hilft vielleicht dem ein oder anderen Freund oder Familienmitglied um die Krankheit und ihre Symptome nachzuvollziehen.


Jana Seelig „Minusgefühle: Mein Leben zwischen Hell und Dunkel“

Über den Leitmotiv-Podcast bin ich auf Jana Seelig, ihr Buch „Minusgefühle“ und den Hashtag #notjustsad gestoßen. Jana Seelig berichtet offen, geradeheraus und authentisch von ihrem Leben mit der Depression. Für mich stimmt einfach die Grundstimmung des Buchs und die Stimme in der es erzählt ist. Ein gutes Buch für Betroffene und alle, die mehr wissen wollen.

Mehr gute Zeit: Bücher


 Tobi Katz „Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet“

Dieses Buch liest sich so, wie psychische Erkrankungen sich anfühlen: anstrengend, verwirrend und kompliziert. Und trotzdem hat es was, vermutlich grade weil Tobi Katz es schafft, dieses „alles ist so kompliziert“-Gefühl im Leser hervorzurufen und gleichzeitig mit viel schwarzem Humor zu unterhalten. Deutlich wird in diesem Buch vor allem, dass für Depressive in allen Gesprächen eine Art Subtext mitläuft und man das Gefühl hat, auf ganz vielen Ebenen gleichzeitig denken zu müssen. Auf jeden Fall anstrengender zu lesen, als die anderen beiden Büchern, aber sehr lesenswert. Auch deshalb, weil es schön ist, dass auch mal ein männlicher Autor die Krankheit thematisiert.


BONUS: TED Talk Andrew Solomon: Depression, the secret we share

Ein großartiger TED Talk, der sehr sympathisch vermittelt, wie sich eine akute Depression anfühlt:

 

Brauchst du Hilfe?

Wenn du hier gelandet bist und diesen Artikel gelesen hast, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass du selbst mit Depressionen oder Psychokrams zu kämpfen hast oder jemanden kennst, der sich damit rumschlägt.

Wenn es dir gerade oder immer mal wieder nicht gut geht, dann bitte, bitte, für dich und deine Liebsten, such dir Hilfe. Es gibt Profis, die dir helfen können und es gibt keinen Grund, sich zu schämen! Es wird besser mit Hilfe. Ich versprechs!

Für alle, die nicht wissen, wie sie mit einem Freund umgehen sollen, der unter Depressionen leidet und/oder die befürchten, dass ein Freund suizidgefährded sein könnte: Den besten Artikel zu diesem Thema habe ich kürzlich bei Holyfruitsalad gelesen. Bitte lesen, abspeichern, wichtige Nummern rausschreiben.

In Notfällen gibts hier oder hier am schnellsten Hilfe, die ihr hoffentlich niemals braucht!

Passt auf euch auf!
Sarah

HINWEIS:
Die meisten der hier enthaltenen Links sind Amazon-Partnerlinks. Kannste nutzen, musste nich. Wenn du die Bücher über diesen Link bestellst, erhalte ich von Amazon einen kleinen Gewinnanteil. Für dich entstehen natürlich keine zusätzlichen Kosten.

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